Halteplatz
Der Wagen steht, oder er steht nicht
Die erste Frage bei jedem Umzug über die Stadtgrenze lautet nicht, wie lang die Fahrt ist, sondern wo der Wagen an beiden Enden hält. Ein Umzugswagen mit 21 Kubikmetern braucht eine Länge, die eine normale Parklücke nicht hergibt, dazu Platz für die Ladebordwand nach hinten. Steht er zwanzig Meter weiter, verlängert das jeden einzelnen Weg, und bei zweihundert Trageeinheiten summiert sich das auf mehrere Stunden.
Wo ein freier Platz nicht sicher ist, beantragen wir eine freie Ladefläche und stellen die Schilder auf. Wie viel Vorlauf die zuständige Stelle dafür braucht und welche Gebühr sie erhebt, hängt von der Anschrift ab; beides nennen wir im Angebot, sobald die Anschrift feststeht. Anmelden sollten Sie den Umzug deshalb eher früher als später.
Wichtig zu wissen: Aufgestellte Schilder allein reichen nicht. Damit die Fläche am Umzugstag wirklich frei ist, muss sie vorher aufgestellt und der Zustand dokumentiert sein. Wir fotografieren das beim Aufstellen und noch einmal am Morgen des Umzugs.
Menge
Was die Menge in Wahrheit ausmacht
Fast alle schätzen ihre Wohnung richtig ein und alles andere falsch. Was regelmäßig vergessen wird: Keller, Dachboden, Abstellraum, Balkon, Garten, Werkstatt, das Fahrradlager, die Regale in der Garage. Auf dem Weg aus der Stadt ins Umland ist das der häufigste Grund für eine zweite Fahrt, auf dem Weg in die Stadt der häufigste Grund dafür, dass am Zielort nichts mehr hinpasst.
Beim Aufmaß gehen wir deshalb durch alle Räume, auch durch die, die Sie nicht zeigen wollten. Daraus entsteht eine Kubikmeterzahl, und aus der die Entscheidung: ein Wagen oder zwei, eine Fahrt oder zwei, und ob sich ein zweiter Wagen auf derselben Tour rechnet. Der kostet 24 Euro je Stunde und nur zusammen mit dem ersten.
Vorbereitung
Was Sie selbst erledigen können, ohne etwas falsch zu machen
Wer vor dem Termin ein paar Dinge klärt, verkürzt den Umzugstag messbar. Nichts davon ist Pflicht, alles davon spart Zeit, die sonst bezahlt werden muss.
- 1Beide Anschriften mit Etage und Aufzug notieren, dazu die ungefähre Zahl der Kartons.
- 2Klären, ob am Zielort ein Aufzug benutzt werden darf und ob er belegt werden muss.
- 3Kartons nach Zielraum beschriften, nicht nach Inhalt. Die Kräfte tragen dann direkt richtig.
- 4Alles, was nicht mit soll, vorher aussortieren. Was übrig bleibt, kann als Räumung mitlaufen.
- 5Wertsachen, Dokumente und Medikamente getrennt halten und selbst mitnehmen.